Schwerlasttransporte, die als Projekt geplant werden – nicht als Fuhre
Baumaschinen, Transformatoren, Pressen, Behälter, Anlagenkomponenten: Sobald eine Ladung die zulässigen Maße oder Gewichte überschreitet, reicht ein Standard-Lkw nicht mehr. Oversize Transports plant und fährt Schwerlasttransporte bis 200 Tonnen – mit eigener Machbarkeitsprüfung, Genehmigungsmanagement, Begleitfahrzeugen und Krankoordination. Sie erhalten nach der Prüfung ein Festpreisangebot und einen persönlichen Projektleiter, der rund um die Uhr erreichbar ist.
Wann ist eine Ladung ein Schwertransport?
Genehmigungspflichtig wird ein Transport, wenn er die Grenzen des regulären Straßenverkehrs überschreitet – in Deutschland im Regelfall bei mehr als 2,55 m Breite, 4,00 m Höhe, 16,50 m Länge beim Sattelzug (18,75 m beim Gliederzug) oder mehr als 40 t zulässigem Gesamtgewicht (44 t im kombinierten Verkehr). Dann ist eine Erlaubnis nach §29 StVO erforderlich, oft verbunden mit Auflagen zu Route, Fahrzeit und Begleitung. Wir prüfen für Sie, ob Ihre Ladung darunter fällt – und ob sich durch Teilzerlegung oder anderes Equipment Auflagen vermeiden lassen.
Leistungsumfang
- Machbarkeitsprüfung und Routenplanung: Brückenlasten, Durchfahrtshöhen, Kreisverkehre und Engstellen werden vor Angebotsabgabe geprüft – keine Überraschungen auf Kilometer 300.
- Genehmigungsmanagement: Erlaubnis nach §29 StVO inklusive aller Auflagen; bei grenzüberschreitenden Projekten die Pendants der Transitländer.
- Equipment nach Ladungsbild: Tieflader für Baumaschinen, Semitieflader für hohe Güter, Modultransporter für konzentrierte Lasten bis 200 t.
- BF3/BF4-Begleitfahrzeuge gemäß Bescheid, koordiniert mit Polizei und Behörden.
- Kran- und Verladekoordination: Wir takten Kranstellung, Ladungssicherung und Zeitfenster an Be- und Entladestelle.
- Projektbetreuung Tür-zu-Tür mit einem festen Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit.
Ablauf in drei Schritten
1. Machbarkeit klären
Sie senden uns Abmessungen, Gewicht, Schwerpunktlage und die beiden Adressen. Wir prüfen Routenvarianten, Equipment und voraussichtliche Auflagen – und nennen Ihnen dann einen Festpreis. Vorab-Richtwerte geben wir nur als unverbindliche Spanne an, je nach Route, Gewicht und Genehmigungslage.
2. Genehmigungen und Disposition
Wir beantragen die Erlaubnis, disponieren Fahrzeug und Begleitung auf die genehmigten Fahrzeiten – häufig Nachtfenster – und stimmen Kran und Personal an beiden Enden ab.
3. Durchführung mit Projektleitung
Während des Transports informiert Sie Ihre Projektleitung über jeden Etappenstand, bis die Ladung am Zielort abgesetzt und übergeben ist.
Typische Ladungen
Zu unseren häufigsten Schwerlasttransporten gehören Bagger, Radlader und Raupen zwischen Baustellen und Händlern, Werkzeugmaschinen und Pressen bei Produktionsverlagerungen, Transformatoren für Umspannwerke, Behälter und Silos für die Prozessindustrie sowie Stahlbau- und Betonelemente für Brücken- und Hallenprojekte. Jede dieser Ladungsarten stellt andere Anforderungen: Beim Bagger zählt die Verladerampe und die Kettenauflage, beim Trafo die erschütterungsarme Fahrt und die Schwerpunktlage, beim Silo die Höhe unter Brücken. Diese Unterschiede fließen bei uns in Fahrzeugwahl, Ladungssicherung und Route ein – nicht erst am Verladetag.
Equipment: das richtige Fahrzeug entscheidet über Kosten und Auflagen
Ein zu großes Fahrzeug kostet unnötig Geld, ein zu kleines gefährdet Ladung und Genehmigung. Tieflader mit niedriger Ladehöhe halten hohe Güter unter kritischen Brückenhöhen; Modultransporter verteilen konzentrierte Lasten auf viele Achslinien und machen Gewichte fahrbar, an denen konventionelle Kombinationen scheitern. Diese Auswahl treffen wir in der Machbarkeitsprüfung – sie bestimmt Route, Auflagen und Preis gleichermaßen.
Auch grenzüberschreitend
Endet die Strecke nicht an der deutschen Grenze, führen wir das Projekt als internationalen Schwerlasttransport weiter: mit Genehmigungsketten über alle Transitländer, Zoll- und Transitabwicklung und Korridor-Erfahrung Richtung Türkei, Kaukasus und Zentralasien.