Servicegebiet Süddeutschland
Bayern und Baden-Württemberg bilden das industrielle Herz des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus – und damit eine der ergiebigsten Quellen für schwere und übergroße Ladung. Oversize Transports betreut Süddeutschland als festes Servicegebiet und Ausgangspunkt, ohne eigene Niederlassung: Der Firmensitz von HSNK liegt in Prag, die deutsche Erreichbarkeit sichern wir über eine +49-30-Rufnummer und einen persönlichen Projektleiter je Auftrag. Ab Süddeutschland planen und fahren wir Schwer- und Sondertransporte mit Stückgewichten bis 200 Tonnen: regional, deutschlandweit, EU-weit sowie über eigene Korridore in die Türkei, den Kaukasus und nach Zentralasien.
Maschinenbau als Ausgangspunkt
Der Süden exportiert wie keine andere Region: Werkzeugmaschinen, Pressen, Druck- und Verpackungstechnik, Spritzgießanlagen sowie Energie- und Antriebstechnik gehen von hier in alle Welt. Typische Aufgaben ab Süddeutschland sind Neumaschinen ab Werk, Betriebsverlagerungen zwischen Standorten und Gebrauchtmaschinen nach Auktionen oder Werksschließungen. Für die Verladung setzen wir je nach Gut Tieflader, Semitieflader oder Modultransporter ein und koordinieren Kran und Umschlag an beiden Enden – gerade bei den engen, gewachsenen Werkszufahrten vieler süddeutscher Standorte ein entscheidender Punkt.
Ablauf ab Süddeutschland: Machbarkeit, Genehmigung, Transport
Zuerst prüfen wir die Machbarkeit: Maße, Gewichte und Schwerpunkt gegen die Route – Brückenlasten, Durchfahrtshöhen, Kurvenradien und die Zufahrt bis ins Werk. Auf dieser Basis erhalten Sie ein Festpreis-Angebot. Das Genehmigungsmanagement nach §29 StVO übernehmen wir vollständig, inklusive Abstimmung mit den Regierungspräsidien und Autobahnbehörden sowie der BF3-/BF4-Begleitfahrzeuge. Beim Schwertransport steuert ein Projektleiter Verladung, Fahrtfenster und Entladung und bleibt rund um die Uhr erreichbar – auch wenn die Maschine nur am Wochenende durchs Werkstor passt.
Alpenübergänge, Korridore und Routen
Süddeutschland ist Sprungbrett Richtung Süd- und Südosteuropa: Über die Alpenübergänge nach Österreich, Italien und auf den Balkan planen wir Strecken, die Steigungen, Tunnelprofile und Sperrzeiten realistisch berücksichtigen. Für Ziele östlich der EU nutzen wir den Mittleren Korridor über die Türkei, Georgien und das Kaspische Meer – die sanktionsfreie Alternative zu Routen über Russland und Belarus. Welche Strecke für Ihr Projekt passt, zeigen unsere Routen im Überblick. Die Zoll- und Transitabwicklung per T1, TIR oder – bei Messe- und Vorführmaschinen – per ATA-Carnet übernehmen wir durchgängig, inklusive aller Transitgenehmigungen der beteiligten Länder.
Enge Werkszufahrten und Gebrauchtmaschinen
Viele süddeutsche Industriestandorte sind über Jahrzehnte gewachsen: Tore aus einer Zeit kleinerer Maschinen, Innenhöfe mit begrenzten Schleppkurven, Ortsdurchfahrten mit knappen Radien. In der Machbarkeitsprüfung messen wir kritische Stellen nach, bevor der Transport bestätigt wird, und schlagen Alternativen vor, wenn es eng wird – ein anderes Fahrzeugkonzept, eine geänderte Anfahrrichtung oder den Umschlag auf ein kompakteres Gerät für die letzten Meter bis zum Aufstellort. Ein zweiter Schwerpunkt der Region ist der Gebrauchtmaschinenmarkt: Nach Auktionen oder Werksschließungen holen wir Maschinen ab, koordinieren bei Bedarf Demontage- und Verladepartner, klären Hallentore und Bodenbelastung vorab und übernehmen die Exportdokumente gleich mit.
Für Maschinenbauer mit regelmäßigem Exportgeschäft disponieren wir wiederkehrende Verkehre auf bekannter Routen- und Datenbasis. Das verkürzt Vorlaufzeiten spürbar und macht auch eilige Ersatzlieferungen ab Süddeutschland planbar, statt jeden Genehmigungsweg neu zu beginnen. So wird aus dem Maschinenexport ein verlässlicher Liefertermin statt eines Zollabenteuers – mit einem Ansprechpartner, der Verladung, Genehmigung und Grenzübertritt proaktiv meldet und bei kurzfristigen Terminverschiebungen sofort umdisponiert.